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Kopie aus altem Forum - BT - 4
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futzek
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Beitrag: #1
Kopie aus altem Forum - BT - 4

connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 10:03 Titel:
Anton Hornbläser hat Folgendes geschrieben:
Den ersten Abend habe ich Antibiotikum aus der Stallapotheke verabreicht und das Tier ins Haus geholt


Nicht wirklich, oder? Wirklich ins Haus? Oder in einen ans Haus grenzenden Stall? Wo hast du es denn gehalten, in der Küche? Ich meine, es köttelt ja auch ununterbrochen... Hut ab! Würde mein Mann bestimmt nicht erlauben...

Gruß, Heike
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 10:11 Titel: Die Unfähigkeit des FLI
Fritz hat Folgendes geschrieben:
Und eins glaube ich auch mit Sicherheit zu wissen: Den "hochspezialisierten" Fachleuten vom FLI, bei einem staatl. Institut angestellt, deren Machthaber nur die Interessen der Agrar-Großindustrie (Massentierhaltungen) sehen u. fördern, mißtraue ich weil sie nicht frei forschen u. dokumentieren können. [...] D.h. eindeutige Forschungsergebnisse dürfen nicht so veröffentlicht werden, wenn sie auf Kosten der Agrarlobby gehen. So ist es z.Zt. auch bei der Vogelgrippe.


Hallo, Fritz. Ich gebe dir da uneingeschränkt Recht! Der Mettenleiter vom FLI ist ja nicht mal in der Lage, die Situation der angeblich vorhandenen Vogelgrippe richtig einzuschätzen, geschweige denn, richtig zu handeln und etwas Vernünftiges zu unternehmen... Korruptes, armes Deutschland...

Der allerbeste Beweis für deren Unfähigkeit ist ja wohl deren eigenes Bulletin aus 08/2007 - da fasst man sich wirklich nur noch an den Kopf...

Guckst du hier: http://www.symposium.federtiere.net/view...page_id=17

Gruß, Heike
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 13:03 Titel:
Mahlzeit!

Klar das Haus ist groß... aber steht schon im unbeheizten Teil auf Stroh....

Gruß der Schäfer
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Tyson
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 15
Wohnort: Kün

BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 18:13 Titel:
Hallo zusammen!

Auch mein Bestand hat es jetzt erwischt.

Ein Mutterschaf zeigte am Dienstag typische Anzeichen von BT.Habe sofort den TA verständigt,der dann auch recht schnell zur Stelle war und Schmerzmittel+Antibiotika verabreichte.
Dem Mutterschaf ging es gestern schon wieder besser und heute ebenfalls.
Der Rest der Herde zeigt bis jetzt keinerlei Anzeichen.

Bei uns hier sind alle überfordert,hier fallen die Tiere reihenweise um.Unser Gebiet kannte BT bisher ja nur vom hören und das es dann von heut auf morgen so heftig abgeht,hätte hier im Süden niemand gedacht.

Mfg Tyson
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Schnucki
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 41


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 19:52 Titel:
Hallo
Zuversicht ist immer eine schöne Sache, und die sollte man auch nie verlieren! Trotzdem sollte man sich auch nicht zu früh freuen, nach 3-5 Krankheitstagen kann man den Verlauf noch nicht wirklich abschätzen.

Bei meinen beiden kranken Tieren traten sehr unterschiedliche Symtome und Verläufe auf.
Bei dem Ouessant dachte ich auch am 3. Tag, es sei über den Berg. Danach begann aber erst die Rotz-Phase (ca 1 Woche). Gelb- grüner Schleim kam aus der Nase, der zum Teil auch ein Verdauungssaft gewesen sein könnte. Dann kamen noch andere Symtome hinzu, bis jetzt ist sie nicht richtig fit.
Die Heidschnucke hielt sich abseits, hatte Durchfall aber kaum Fieber, die Maulschleimhäute waren gereizt. Sie bekam ein Schmerzmittel und ein Anitbiotikum für 4 Tage, zunächst ging´s ihr auch besser. Am 5. Tag morgens schien alles noch in Ordnung, 5 Stunden später finde ich sie liegend auf der Wiese. Sie kann nicht mehr aufstehen, klarer und zäher Schleim (original wie Kleister) rinnt aus der Nase und dem Maul, rasselt beim Atmen in der Lunge. Trotz (blitzartiger, Tierärztin ist sofort gekommen) Behandlung mit Antibiotikum und Kreislaufspritze ist sie eine halbe Stunde später verendet.
Diese Erkrankung ist mit ihren vielfältigen Erscheinungsformen einfach tückisch. Manche Schafhalter berichten, daß Tiere mehr oder weniger tot umfallen, genauso kommt es vor, daß Tiere nach drei Wochen noch verenden weil innere Gefäße von der Erkrankung zerstört wurden.
Etliche Berichte stimmen aber darin überein, das es ein Krise zwischen dem 5. und 7. Tag gibt.
In meinem Bestand waren zwei ältere weibliche Tiere betroffen, vielleicht hatten sie auch nicht so eine gute Immunabwehr. In jedem Fall kriegen meine Tiere zur Zeit so viel gutes Futter wie möglich, damit sie richtig kräftig sind. Neben Kraftfutter und Hafer gibt´s Weidenzweige, Eicheln und abgesenste Brennesseln. Finden sie gut!

Auf das uns weitere kranke Tiere erspart bleiben, viel Glück mit euern Patienten,

Grüße von Schnucki
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 28.09.2007, 06:19 Titel:
Mahlzeit!

Das mit dem späteren Rückschalg ist mir bekannt. Am Tag vier hätte ich es nicht für möglich gehalten das der Bock überhaupt krank ist. Ich wußte erst am Tag 8 daß der Bock positiv ist, weil die Damen und Herren beim LAVES offensichtlich etwas mehr als gewöhnlich zu tun haben... Heute ist Tag 12 was auch meine gute Hoffnung von gestern erklärt.
Wenn es einen Impfstoff gibt, werden wir vermutlich häufiger impfen müssen, da in NRW Rinder in diesem Jahr klinische Sympthome zeigen, die ebenfalls im vergangenen Jahr erkrankt waren.
Mein subjektiver Eindruck sagt mir das die Ouessant wohl erkranken, aber selbst bei schwerem Verlauf häufiger durchkommen, als andere Schafe. - Das mag natürlich auch daran liegen, daß die Bestände klein sind und die Halter verhältnismäßig viel Zeit für das Einzeltier haben. Selbst in großen Melkbetrieben ist die Sterblichkeit deutlich geringer da der Schäfer die Tiere einzeln zweimal täglich beim Melken intensiv beobachten kann.

Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 28.09.2007, 09:00 Titel:
Mein Gott, wo soll das nur hinführen? Selbst hier im relativ kleinen Kreise hat es ja schon fast jeden getroffen! Shocked Ich bin wirklich schockiert. Im Moment ist es - was die Tierhaltung angeht - fast überall nur noch problematisch: Schafe werden von der BT niedergerafft und das Federvieh soll für immer in den Stall. Manchmal möchte man alles hinschmeißen...

Ich drücke euch allen weiterhin die Daumen, dass ihr die Schafe durchbekommt.

Gruß, Heike
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Hooki
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Anklam

BeitragVerfasst am: 30.09.2007, 13:26 Titel:
melchisedek schrieb in einem anderen Thread:

Wie werden eigentlich die Schäfer/Schafe in den mediteraanen Gebieten Herr über die BT?

Ich habe gehört (weiß aber nicht, ob´s wirklich stimmt), dass in Italien die BT-Problematik schon lange besteht, weil die Winter dort nie so kalt werden...
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Wink MfG Hooki
http://www.zwergschafe-online.de
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 05:55 Titel:
Mahlzeit!

In Italien gab es einen anderen Serotypen, gegen den geimpft wurde, ob dem noch so ist weiß ich nicht.

Gruß der Hornbläser
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 02.10.2007, 05:52 Titel:
Aber ich möchte anmerken das dies Impfmittel von der EU nur geduldet ist und nicht anerkannt wurde.

Soll sagen das dies Mitsicherheit , so nicht in Deutschland angewandt werden würde, wenn es von der EU nicht genehmigt wird, siehe Vogelgrippe

Aber das Mittel hilft nicht gegen unseren Erreger

Gruß
nosig
_________________
Auch hier wird über Ouessantschafe gesprochen

10.12.2007 23:48
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