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Kopie aus altem Forum - BT - 3
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futzek
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Kopie aus altem Forum - BT - 3

connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
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BeitragVerfasst am: 19.09.2007, 20:42 Titel:
Och Mensch, Schnucki, ich weiß nun nicht, ob ich aufgrund deiner Beschreibungen lachen oder weinen soll. Muss ja einerseits ganz witzig aussehen, wenn's denn nicht so traurig und ernst wäre!!

Ich für meinen Teil habe mir die 5 homöopathischen Mittel als Globulis geholt (die Vania beschrieben hatte und womit sie bei ihren Tieren Erfolg hatte) und würde die Tiere auf jeden Fall auch homöopathisch unterstützen, wenn's denn hier losgehen würde mit BT. Natürlich aber auch den Tierarzt holen, gar keine Frage.

Bekommen denn deine Schafe immer noch täglich Antibiotikum? Kortison ja wohl kaum täglich, das würden sie ja nicht lange aushalten... Aber wir drücken auf jeden Fall weiter die Daumen und man möchte meinen, deine Schafe haben das Schlimmste wohl schon hinter sich *hoff*

LG, Heike
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
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BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 06:13 Titel:
Hallo,
ich habe gerade diese Beitrag im Border Collie Furum gefunden.
http://www.borders-forum.de/thread.php?t...08ee8dd76c

Moin,

also der letzte Schafhalterlehrgang war sehr interessant und vor allem im Medizinischen. Laut Tierarzt hilft das Butox nicht, das gestochene Tier kann trotzdem sterben. Die Frage ist ob die Viecher überhaut davon sterben. Bei Schafen mit langer Wolle ist es total wirkungslos, da das Wollfett das verbreiten des Mittels auf dem ganzen Körper verhindert. Also wirkt es nur bei geschorenen Schafen (siehe auch Beipackzettel). Aber laut Vet.Amt ist das halt in den Zonen vorgeschrieben, genauso bei dem Verbringen der Tiere. In Teilen von stark betroffenen Ländern (nicht Deutschland) werden Ivometicne (habe ich jetzt ganz bestimmt falsch geschrieben) eingesetezt, da der Wirkstoff wohl auch im Kot mit ausgeschieden wird. Wenn dann die Eier in den Kot zum schlüpfen abgelegt werden, sollen diese gleich mit abgetötet werden.

Der Überträger sind Gnitzen, jetzt nicht mehr nur die afrikanische sondern auch die Einheimischen. Gnitzen können laut Tierarzt nicht fliegen sondern werden verweht (kann bei Sturm auch schon mal bis zu 200 KM sein) und suchen sich nicht die Tiere wie die Fliege aus sondern verfangen sich am Tier. Angeblich sollen männliche (da haben wir es wieder) anfälliger sein.

.................................

Grüße

Helge
02.08.2007 10:44

Schien mir ganz interessant, besonders wegen Nosigs Sorge um geschorene Tiere
_________________
LG
Grumpy
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 85
Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 06:19 Titel:
Und noch ein Beitrag aus dem gleichen Thread :

Hallo,
bevor hier die große Konfusion ausbricht:

Fakt 1:
die Krankheit wird per Gnitze und nicht von Schaf zu Schaf übertragen. Der Stich einer einzigen infizierten Gnitze reicht aus, um die Krankheit beim Schaf auszulösen.
Die letztjährige Ausbreitungsgeschwindigkeit von 20 km pro Woche von Westen nach Osten entsprach der "Verwehungsgeschwindigkeit" dieser Insekten und scheint unabhängig zu sein von anderen Einflüssen. (solange die insektenfreundlichen Temperaturen herrschen).

Fakt 2:
Es gibt keine wirkliche ursächliche Therapie.

Fakt 3:
Die Anwendung eines insektiziden Repellents (Butox, Latroxan) ist der "Versuch", das Infektionsrisiko zu reduzieren. Leider bietet es erfahrungsgemäß keine Gewähr, wird aber von keinem Insekt wirklich geliebt, da es schon Wirkung auf das Insektennervensystem hat, BEVOR das Insekt saugt (das ist mit dem Wort Repellent gemeint), die biegen dann lieber ab.ABER nun zu Fakt 4

Fakt 4:
in der Verordnung zur Bekämpfung der Seuchenausbreitung ist die Verwendung von Repellentien VORGESCHRIEBEN (ob nun sinnvoll oder nicht spielt überhaupt keine Rolle!!!), wenn man seine Tiere auf der Weide halten will und nicht des abends aufstallt!

Da hilft nun das Lamentieren nicht, ich knall weiterhin Butox drauf, denn bevor ich gegen Verordnungen verstosse UND gar nichts für meine Schafe sonst tun kann, ist das noch die kleinere Übung.

Deutschland wird über kurz oder lang komplett in das Stadium der Gefährdungszone übergehen (wenn alle feste die Mücken wegpusten, geht´s villeicht schneller ---Vorschicht Scherz). Vielleicht überwindet sich die EU dann irgendwann, nachdem sich die noch nicht betroffenen Länder die Hände gerieben und die Portemonnaies gefüllt haben, dazu, den Impfstoff zuzulassen.
Hierbei ist das Problem, daß wir nicht denselben Virusserotyp wie die Mittelmeerländer haben und damit deren Impfstoff leider nicht einsetzbar ist, sondern wir haben einen Virsuserotyp, der normalerweise südlich der Sahara -!!- vorkommt. Es wird also noch dauern und vor allem fraglich sein, ob die Impfe jemals hier zur verfügung steht. Bis dahin sterben halt die Viecher und die, die überleben, sind dann hoffentlich immun.

So weit, so trostlos.

__________________
Gisela

(Im BC-Forum kann man nur als Mitglied lesen)
_________________
LG
Grumpy
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
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Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 06:26 Titel:
eine weitere interessante Anregung

""Für Rinder gibts doch die Fliegenmarken. Könnte man die evtl.auch bei den kleinen Wiederkäuern anwenden? Kleiner geschnitten, fals die Konzentration des Schutzmittels zu hoch ist? Habe leider nichts dazu finden können.""


Und

""Habe mir jetzt das Mosiguard-Spray bestellt (nachdem ich Ewigkeiten nach nem Händler hier in D gesucht habe! Für alle die´s interessiert: http://www.globetrotter.de, hier gibt´s das Spray im Online-Shop, sofort versandfähig), in der Hoffnung, dass ich damit meine anderen Tiere vor Insektenangriffen schützen kann.""
http://www.mosi-guard.com/

Und

""noch mal so am Rande ....auf dem Beipackzettel vom Butox wird auf
eine einmalige Anwendung hingewiesen pro Weideperiode auf Grund
der hohen toxischen Wirkung und es kann auch zur Parasitenresistenz gegenüber Deltamethrin und anderen synthetischen Pyrethroiden
führen .

Grüße ,
Antje ""
_________________
LG
Grumpy

Zuletzt bearbeitet von Grumpy Blaustrumf am 20.09.2007, 06:42, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 85
Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 06:30 Titel:
und noch ein paar nette Links

http://www.bvet.admin.ch/gesundheit_tier...ml?lang=de
http://www.animal-health-online.de/ektopa/ekto2.html
http://www.lgl.bayern.de/veterinaer/blau...nkheit.htm -----> Symptomatic

http://www.bmelv.de/nn_1020208/SharedDoc...ungen.html -----> Ausbreitung
_________________
LG
Grumpy
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
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BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 07:07 Titel:
Grumpy Blaustrumf hat Folgendes geschrieben:
Der Überträger sind Gnitzen, jetzt nicht mehr nur die afrikanische sondern auch die Einheimischen. Gnitzen können laut Tierarzt nicht fliegen sondern werden verweht (kann bei Sturm auch schon mal bis zu 200 KM sein) und suchen sich nicht die Tiere wie die Fliege aus sondern verfangen sich am Tier. Angeblich sollen männliche (da haben wir es wieder) anfälliger sein.


Das würde bedeuten das freie Flächen/Weiden anfälliger für den Befall wären, als Weiden die mit Buschwerk und Bäume umgeben sind Schade das es keine Forschungsberichte gibt. Aber das könnte schon einen gewissen Schutz geben, wäre mal gut zu wissen wie die Flächen von Schnucki beschaffen sind.

Gruß
nosig
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 85
Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 07:23 Titel:
und noch ein winziger Nachschlag :


""allo!
Ringsum wütet ebenfalls die BT.
Meine Prophylaxe:

regelmässige Zylexis-Injektionen meiner Schafe. Erst im Abstand von 3 Wochen, jetzt 2x wöchentlich. Verabreiche ich jetzt selber.

2x täglich (mittags und nachts) Einsprühen mit Bremsenbremse, damit die Hauptmückenflugzeit abgedeckt ist.

Vitamine/Kräuterpulver von Dr Schaette

wenig Stress

regelmässig Butox bzw jetzt Bayofly

Stall wird jetzt mit Moskitonetzen umhüllt, Schafe sollen dort dann auch während der Hauptflugzeit eingesperrt werden. Einige Bereiche mit Butox angestrichen, zudem Ardap direkt gegen die Mückenschwärme

Nachbarziegen sind urplötzlich verschwunden, andere empfängliche Tiere sind nicht in unmittelbarer Nähe.

Notfallmedis hab ich hier eingelagert, ebenso Spritzen, Notfallnummern usw

Na ja, bezüglich erfolgreich oder nicht werd ich wohl erst im Winter was sagen können traurig""
_________________
LG
Grumpy
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Schnucki
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 41


BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 10:58 Titel:
Hallo
Gerade komme ich von der Arbeit und die Heidschnucke liegt fest, fiebert, zäher klarer Schleim rinnt aus dem Maul und rasselt beim Atmen in der Lunge, es sieht verflixt nach einem nahen Ende aus. Ich warte auf den Tierarzt.
An Nosig: Meine Wiese (ca 1 Hektar) ist an 2 Seiten von Laubwald umsäumt, an 2 Seiten liegen großzügige Grundstücke mit Busch- und Baumbestand, eigentlich eine Wiesen-Insel, aber mit Südhanglage zum Münsterland und häufig viel Wind. Das Problem ist u.U., daß durch einen Bachlauf an zwei Seiten der Wiese hier immer viel Feuchtigkeit ist. Obwohl es ein Fließgewässer ist, ist hier das Aufkommen von Insekten höher. Ein weite trockene Wiese wäre vielleicht risikoärmer.

Hatte eine kleine Schreibpause, Tierärztin war da: Heidschnucke nochmals mit Antibiotikum und Kreislaufmittel behandelt, Überlebenschancen sind minimal. Unglaublich, gestern hat sie noch gegrast und es sah wirklich nach Komik in der Tragik aus.

Grüße von Schnucki
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Schnucki
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 41


BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 12:57 Titel:
Hallo
Alle Mühe war vergebens, die Schnucke ist kurz darauf gestorben. Fast 10 Jahre war sie ein Teil unserer Combo hier, es sind ihr schon ein paar Krokodilstränen hinterhergeflossen.
Laut Tierärztin fallen jetzt hier in der Gegend massig die Schafe tot um, sogar der eigene Schafbestand an der Praxis ist erkrankt.
Hoffentlich bleibt die übrige Herde verschont!

Traurige Grüße, Schnucki
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 14:58 Titel:
Es ist schon hart wenn die Tiere an solcher Krankheit sterben, nur weil die EU sich nicht bewegt, ich Glaube wenn es Pferde und Rinder betreffen würde, dann währe man schneller dabei ein Impfstoff zu entwickeln, aber die können leider mit der Krankheit besser umgehen.

Man kann mir nicht sagen das man kein Impfstoff in 2 Jahren entwickeln kann, wenn man es ernsthaft will.

Gruß und Beleid
nosig
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 12:22 Titel:
Mahlzeit!

Zehn Jahre das ist schon ein gutes Schafalter, aber zum sterben wünscht man sich andere Gründe...
Wie geht es den anderen denn?

Gruß der Schäfer
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 13:09 Titel:
Oh nein, Schnucki, ich lese jetzt erst von dem Tod deiner Heidschnucke. Das darf doch alles nicht mehr wahr sein!!! Ich kann mir vorstellen, wie die Tränen geflossen sind, das würde mir auch nicht anders gehen. Es tut mir wirklich sehr, sehr leid!!!

Wie geht es denn dem Ouessant-Schaf? Geht es bei dem wenigstens bergauf?

Traurige Grüße,
Heike
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 13:16 Titel: Mosiguard-Spray
Grumpy Blaustrumf hat Folgendes geschrieben:
Habe mir jetzt das Mosiguard-Spray bestellt (nachdem ich Ewigkeiten nach nem Händler hier in D gesucht habe! Für alle die´s interessiert: http://www.globetrotter.de, hier gibt´s das Spray im Online-Shop, sofort versandfähig), in der Hoffnung, dass ich damit meine anderen Tiere vor Insektenangriffen schützen kann


Grumpy, hattest du dir das Spray bestellt, oder war das ein Zitat aus dem Forum? Ich habe da mal geguckt, unter den Bewertungen schreibt jemand was von "hinterlässt allerdings einen leicht öligen Film auf der Haut"

Hmm. Wäre ja nicht so prall im Fell der Schafe, oder? Okay, das Fell der Schafe ist auch leicht fettig (beinhaltet ja so einen Film), aber doch nicht ölig... Falls es doch du warst, würde mich mal deine Meinung dazu interessieren.

Ich habe jetzt erst mal wieder die ätherischen Öltropfen auf's Fell getupft...

LG, Heike
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 14:21 Titel:
Wie ich hier gelesen habe wird wohl alles nichts helfen, wenn die Viecher durch den Wind verteilt werden und sie sich nur festklammern, werden sie wohl auch nicht vom Geruch abgehalten werden.

Schlimme Vorstellung.

Es werden auch nach der Impfung Tiere sterben, ähnlich wie bei Menschen, aber hier zählt das Überleben, wenn 95% am Leben bleiben und nicht krank werden, hat es sich schon gelohnt

Gruß
nosig
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 19:08 Titel:
nosig hat Folgendes geschrieben:
Wie ich hier gelesen habe wird wohl alles nichts helfen, wenn die Viecher durch den Wind verteilt werden und sie sich nur festklammern, werden sie wohl auch nicht vom Geruch abgehalten werden.


Weiß man's? Ob die Dinger nun selbst fliegen können oder sich vom Wind treiben lassen: Die bekannte Stechmücke setzt sich auch erst mal auf die Haut/an den Körper. Und wenn sie dann den Geruch von Autan oder sonstigem Zeugs wahrnimmt, haut sie meistens auch wieder ab. Weißt' doch, nosig: Die Hoffnung stirbt zuletzt... Confused

Gruß, Heike
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 21.09.2007, 19:37 Titel:
Grumpy Blaustrumf hat Folgendes geschrieben:
Meine Prophylaxe:

regelmässige Zylexis-Injektionen meiner Schafe. Erst im Abstand von 3 Wochen, jetzt 2x wöchentlich. Verabreiche ich jetzt selber.



Für alle, die es noch nicht wussten: Zylexis ist ein Paramunitätsinducer.

Zylexis® ad us. vet. Tierarzneimittel
Hersteller:
Pfizer Animal Health s.a.
Rue Laid Burniat 1
1348 Louvain-la-neuve
BELGIEN
IVI Nr. 1643

Immunmodulator für Hunde, Katzen, Pferde, Rinder und Schweine. Stimulation der nicht spezifischen Immunmechanismen. Als Unterstützung in der Vorbeugung und Behandlung von infektiösen und/oder Stress-induzierten Erkrankungen z. B. Herpes-Virus-Infektionen oder Crowding-assoziierten respiratorischen Erkrankungen).

ATCvet: QI99AA08

Zusammensetzung:
1 ml des resuspendierten Produktes enthält:
Inaktiviertes Parapoxvirus ovis,
Stamm D 1701 min. 230 Einh. IFN*
Polygeline ca. 25 mg
Aqua ad injectionem ad 1 ml
* Interferon Einheiten im Wirksamkeitstest bestimmt
Eine Dosis des resuspendierten Produktes für Hunde und Katzen ist 1 ml.
Eine Dosis des resuspendierten Produktes für Pferde, Rinder und Schweine ist 2 ml.
Kultursystem: Bovine Nierenzelllinie

Indikationen:
Zur Unterstützung bei der Vorbeugung und Behandlung von infektiösen und/oder Stress induzierten Erkrankungen, durch Stimulierung der Proliferation von Lymphozyten bei Hund, Katze, Pferd, Rind und Schwein sowie der Induktion von antiviralen Interferonen und Interleukinen (z.B. IL-6, IL-12, TNF-α) in den Lymphozyten bei Hund, Pferd, Rind und Schwein.
In Rindern und Pferden konnte am Beispiel der respiratorischen Herpes-Virus-Infektionen eine Reduktion der klinischen Symptomatik und der Virusausscheidung gezeigt werden. Bei der Katze wurde am Beispiel der respiratorischen Calici-Virus-Infektion eine Reduktion der klinischen Symptomatik gezeigt.
Eine Reduktion der klinischen Symptomatik wurde beim Hund, Rind und Pferd bei Crowdingassoziierten, respiratorischen Erkrankungen und beim Schwein bei Crowding-assoziierten, enteralen Erkrankungen (PWDS) nachgewiesen.

Die Stimulierung der nicht spezifischen Immunmechanismen beginnt rasch, innerhalb weniger Stunden bis zu 2 Tagen. Die Dauer der Wirkung ist ungefähr 10 Tage bis 14 Tage nach der letzten Injektion.
Das Produkt ist besonders hilfreich bei multifaktoriellen Infektionskrankheiten und/oder wenn der Infektionsdruck erhöht ist.


Dosierung / Anwendung:
Die Dosis für Hunde und Katzen ist 1 ml des resuspendierten Produktes, unabhängig vom Alter und Gewicht des Tieres.
Die Dosis für Pferde, Rinder und Schweine ist 2 ml des resuspendierten Produktes, unabhängig vom Alter und Gewicht des Tieres.

Art und Ort der Anwendung:
Zur subkutanen Injektion bei Hunden und Katzen.
Zur intramuskulären Injektion bei Pferden, Rindern und Schweinen.

Rekonstutition des Produktes:
Die Trockensubstanz sollte erst direkt vor Gebrauch unter aseptischen Bedingungen resuspendiert werden.
Zur Resuspension von 1 ml oder 2 ml Äquivalent der gefriergetrockneten Zubereitung (Trockensubstanz) wird das gesamte Volumen des entsprechenden Suspensionsmittels in die Flasche mit der Trockensubstanz überführt.
Zur Resuspension von 10 ml bis 50 ml Äquivalent gefriergetrockneter Zubereitung (Trockensubstanz) werden 2 - 4 ml des entsprechenden Suspensionsmittels in die Flasche mit der Trockensubstanz überführt. Die Flasche wird geschüttelt, um das Lyophilisat komplett zu resuspendieren. Die resuspendierte Lösung wird komplett in die Flasche mit dem restlichen Suspensionsmittel übertragen.

Die Flasche mit dem gelösten Produkt wird vor der Injektion nochmals geschüttelt.

Anwendungsschema (Dauer der Anwendung):
Drei Injektionen je einer Dosis werden für jedes Tier empfohlen als Unterstützung in der Vorbeugung von infektiösen und/oder Stress-induzierten Erkrankungen. Das Schema für die Applikationen kann in Abhängigkeit vom erwarteten Verlauf einer Infektion oder dem Auftreten eines Stresses variieren:

a) Falls das erwartete Auftreten des Hauptinfektionsdruckes innerhalb einer Woche nach der ersten Injektion liegt, sollten die 3 Dosen in 48-Stunden-Intervallen (Tag 0, Tag 2 und Tag 4) gegeben werden.

b) Falls der Hauptinfektionsdruck innerhalb von 14 Tagen nach der ersten Applikation erwartet wird, sollten die zwei ersten Injektionen im Abstand von 48 Stunden (Tag 0 und Tag 2) gegeben werden. Die 3. Injektion sollte in diesem Fall am Tag 9 verabreicht werden.

Als Unterstützung bei der Vorbeugung von Stress-induzierten Erkrankungen wird die erste Dosis vorzugsweise 3 bis 1 Tag/e vor der möglichen Infektion oder dem erwarteten Stress-Ereignis verabreicht. Die zwei weiteren Injektionen werden im 48 Stunden-Intervall gegeben.
Im Falle von akuten Ausbrüchen infektiöser Erkrankungen sollten so schnell als möglich alle Tiere, die unter Infektionsrisiko stehen, und alle gesunden Tiere in einem Stall behandelt werden.

Anwendungseinschränkungen/Gegenanzeigen:
Keine bekannt.

Unerwünschte Wirkungen:
VetVigilance: Pharmacovigilance/Vaccinovigilance-Meldung erstatten
An der Injektionsstelle kann eine vorübergehende Schwellung bis zu ca. 2 cm Durchmesser auftreten, die sich innerhalb von 14 Tagen zurückbildet.

Absetzfristen:
Null Tage

Wechselwirkungen:
Die Anwendung von immunosuppressiven veterinärmedizinischen Produkten, z.B. Kortikosteroiden, innerhalb 7 Tagen vor und nach der Injektion von Zylexis® kann die Stimulierung der nicht spezifischen Abwehr beeinflussen.

Sonstige Hinweise:
Besondere Lagerungshinweise
Bei +2°C bis +8°C (Kühlschrank) lagern, vor Frost, Hitze und Licht schützen.

Haltbarkeit:
Nicht angebrochene Behältnisse können bis zum Verwendbarkeitsdatum, das auf dem Etikett und der Verpackung aufgedruckt ist, verwendet werden, wenn sie gemäss der Vorschriften gelagert wurden.

Verschreibungspflichtig! Ad usum veterinarium.
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.


Packungen
- Schachtel mit 10 x 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 230 Einh. IFN) und 10 x 1 Glasflasche mit je 1 ml Suspensionsmittel
- Schachtel mit 3 x 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 460 Einh. IFN) und 3 x 1 Glasflasche mit je 2 ml Suspensionsmittel
- Schachtel mit 5 x 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 460 Einh. IFN) und 5 x 1 Glasflasche mit je 2 ml Suspensionsmittel
- Schachtel mit 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 2.300 Einh. IFN) und 1 Glasflasche mit 10 ml Suspensionsmittel
- Schachtel mit 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 4.600 Einh. IFN) und 1 Glasflasche mit 20 ml Suspensionsmittel
- Schachtel mit 1 Glasflasche Trockensubstanz (min. 11.500 Einh. IFN) und 1 Glasflasche mit 50 ml Suspensionsmittel
Hinweis: Eventuell werden nicht alle Packungsgrössen angeboten!
Abgabekategorie: B

Informationsstand: 09/2005

Wir haben es gelegentlich bei unseren Katzen angewendet - mit leider mäßigem Erfolg. Ist auch nicht sehr billig...

LG, Heike
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 05:05 Titel:
Hallo,

auch wenn uns BT plagt würde ich zur Vorsichtraten, für viele Züchter beginnt die Deckzeit und man weis nicht was für Nebenwirkungen oder Veränderungen beim Embryo auftreten können. Deshalb sollte man mit jeder Art von Medizin, wenn es nicht nötig ist, vorsichtig sein. Ich werde erst zur Medizin greifen wenn ein Tier erkrankt ist. Wenn es ein Mittel geben würde, dann würde das bestimmt schon irgendwo in der Welt genutzt. Was Butox am Erbgut anrichtet wissen wir auch nicht, leider wird es von Vet.Amt verordnet.

Ich kann jetzt nur Raten mit allen Mittel sehr sparsam umzugehen. Wir werden ohne Impfung die Krankheit nicht im Griff bekommen, aber bis die kommt sollten wir alles vermeiden, auch noch das Erbgut der Tiere zu schädigen. Keiner von uns weis, auch bei Naturheilmittel, wie diese sich auf die Trächtigkeit und Gesundheit des Lammes im Mutterlaib auswirken.

Denn nach der Seuche werden wieder gute Tiere gesucht werden.

Gruß
nosig
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 08:20 Titel:
Ist ja alles okay, nosig. Aber du denkst schon wieder nur in die Züchter-Richtung. Nochmal: Es gibt auch Nicht-Züchter!! Und für die ist es nicht so wichtig, ob da Erbmaterial verändert wird oder nicht, sondern eher, ob sie überleben oder nicht...

Und Tropfen (ätherisches Öl) im Fell kann wahrlich kein Erbgut zerstören, es erreicht nicht mal die Haut durch die dicke Wolle, und soll ja nur durch den Duft die Mücken fernhalten. Darin sehe ich nicht so das Problem.

Bei dem Spray kann es auch nicht so schlimm sein, denn es ist ja immerhin für den Menschen zugelassen. Da sind die Auflagen meist noch ein wenig strenger. Was meinst du, was eine Imfpung für Auswirkungen auf das Immunsystem und (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch auf das Erbgut) hat...??

Was den Paramunitätsinducer angeht, so haben wir damit bei den Katzen leider kaum oder nur mäßigen Erfolg gehabt, wie ich ja schon schrieb. Ich kenne mich nicht genug aus, um da ab- oder zuzuraten. Mag ja sein, dass es in diesem Fall (BT) wirklich die Abwehrkräfte unterstützt und steigert.

Nix für ungut. So long, Heike
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 08:40 Titel:
Hi Heike.
ohne Züchter hättest du keine Schafe Wink nimm es bitte nicht persönlich was ich hier schreibe, gedacht ist es für die Allgemeinheit die hier list und das soll auch mehr Anregung sein, als Kritik.

Natürlich kann Impfungen Schädigungen hervor rufen, gibt leider keine Pest mehr, die hat es geschadet. Kinderlähmung ist so gut wie nicht mehr vorhanden, wo durch, durch Impfung, natürlich soll man nicht bei jeden M... impfen, da halt ich auch nichts von, aber bei einer Seuche ist es müßig über so etwas zu diskutieren.
Ich hab ja gar nichts dagegen wenn man was versucht um die Mücke fernzuhalten, aber nun beginnt nun mal die Deckzeit.

Gruß
nosig
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 10:38 Titel:
nosig hat Folgendes geschrieben:
Hi Heike.
ohne Züchter hättest du keine Schafe Wink


Nee, schon klar Very Happy

Jetzt beginnt die Deckzeit??? Shocked
Ach herrje, ich dachte, das geht erst im Frühjahr los. Aber stimmt, da kriegen ja die Schafe schon die Lämmer...

Wie ist das eigentlich bei den Auen, nosig. Wenn jetzt die Deckzeit losgeht, werden die dann auch "läufig" (sagt man bei Hunden) oder "rossig" (sagt man bei Pferden) oder "rollig" (bei Katzen) oder "bullig" (bei Kühen), wie heißt das bei Schafen?? Und wenn sie denn tatsächlich so was haben, was ist dann mit den Auen, wenn sie nicht gedeckt werden? Gibt's da bekannte Probleme? So was wie Scheinschwangerschaften (gibt's oft bei Hunden, Katzen und auch bei Pferden!)? Unser Connor kann ja nicht mehr...

LG, Heike
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 11:12 Titel:
Da kann ich nicht helfen, weil ich immer Schafe hatten, die Ihr Leben mit Freude genissen durften Very Happy

Aber ich glaube die werden vielleicht etwas unruhig werden, das ist alles. Bei Böcken kann man aber haben wenn andere Schafe in der Nähe sind das sie laufen gehen.

Gruß
nosig
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 22.09.2007, 11:53 Titel:
Weiß das jemand von den anderen? Wie heißt der Östrus (Brunst) bei den Schafen? Und kennt sich jemand damit aus, ob's zu Problemen kommen kann, wenn die Schafe nicht gedeckt werden?

Wir sind doch bestimmt nicht die einzigen mit einem kastrierten Bock... Surprised

LG, Heike
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 05:57 Titel:
Mahlzeit!

Schafe werden heiß, oder bocken, es gibt Scheinträchtigkeit, da kann ich aber auch nichts zu sagen, da meine Schafe zumindest jedes Jahr die Möglichkeit haben gedeckt zu werden.

Gruß der Hornbläser
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Schnucki
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 17.07.2007
Beiträge: 41


BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 20:43 Titel:
Hallo
Nachdem gestern mal wieder mein Computer einen längeren Beitrag verschluckt hat, als ich versuchte ihn abzuschicken (ich mach wohl irgendwas verkehrt) kommt nun ein kurzer Lagebericht:
Das BT-Schäfchen erholt sich. Nach und nach arbeitet es gründlich alle Krankheitssymtome durch - Futterverweigung, rotzen, würgen vorbei, jetzt noch etwas humpeln. Da es sich wieder mehr bei der Herde aufhält glaub ich jetzt, es schafft´s.
Das anrührendste Bild der Erkrankung war ohnehin das einsame Weggehen von den Herdenmitgliedern, ein erstes untrügliches Zeichen, das etwas nicht stimmt.

Die übrige Herde steht zum Glück zur Zeit symptomfrei da, hoffentlich bleibt das auch so ! Angesichts des traumhaften Wetters am Wochenende muß man ja leider mit neuen Gnitzenattacken rechnen.
Hoffen wir also auf eine Impfung, damit es wirklich eine Zeit "nach der Seuche" gibt!

Grüße von Schnucki
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 21:22 Titel:
Och Mensch Schnucki, das freut mich total!! Hoffentlich bleibt es so!!! Deine Schilderung lässt hoffen... Heute hat sich unser Connor merkwürdig verhalten. Er wollte kein Kraftfutter (die tägliche Handvoll) fressen und ließ sich nicht anfassen. Meine Güte, ich war total panisch, dass das die ersten Anzeichen sind. Eine halbe Stunde später lag er friedlich im Stall und war am wiederkäuen. Ich hab jetzt auch bald das "Panik-P" in den Augen, scheint mir...

Selbst das FLI sagt ja, dass bald ganz Europa durchseucht ist mit BT. Wann wollen denn die Eierköppe mal handeln...???

Ich drücke dir die Daumen, Schnucki. Das hört sich alles schon sehr gut an!!

Lieben Gruß,
Heike
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Anton Hornbläser
Schaf


Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 222


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 08:15 Titel:
Mahlzeit!

Nun hat es auch meinen Bestand erwischt....
Der älteste Ouessantbock, ein Tierarzt würde sagen ein schöner Fall, da so ziemlich alle Symptome der Krankheit zu sehen waren. Den ersten Abend habe ich Antibiotikum aus der Stallapotheke verabreicht und das Tier ins Haus geholt, am nächsten Tag hat der Tierarzt Blut gezogen und Schmerzmittel gegeben, am dritten Tag noch leichte Fressunlust, seit dem stätig besser. Alle anderen Tiere sind nach wie vor Fit und zeigen keinerlei Anzeichen.
Solange es nicht schlimmer kommt bin ich gerne ein Punkt auf der Karte des BMVEL...

Gruß der Hornbläser
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connor
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.05.2007
Beiträge: 202


BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 08:20 Titel:
Mensch Hornbläser, da habt ihr aber echt Glück gehabt!! Das ist selten, dass es trotz aller Symptome so "glimpflich" abläuft. Schnucki hat es ja selbst erlebt. Ich drücke die Daumen, dass es nicht wieder bergab geht, wie es nach einer scheinbar überwundenen Infektion häufiger der Fall ist. Vielleicht hat ja mal einer von uns Glück...

Viele Grüße und *daumendrück*
Heike
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nosig
Schaf


Anmeldungsdatum: 14.06.2007
Beiträge: 128
Wohnort: 21789 Wingst

BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 08:39 Titel:
Hallo Hornbläser,

wünsche dir alles gute und hoffe das es dabei bleibt, hoffentlich kommt es nicht zum Rückschlag bei deinem Bock da die Krankheit ja seltsame Wege geht, manchmal denkt man es ist fast vorbei und dann kommt nochmals ein richtiger Schub beim Tier.

Klopfe auf Holz das es nicht passiert und alles gut ausgeht, hoffentlich wird es bald richtig kalt, damit wir eine kleine Frist bekommen, bis es ein Impfmittel gibt, denn was ich so gehört und gelesen habe, von normalen Schafzüchter, wird es wohl zur Lammzeit noch mehr Probleme geben.

Aber Hoffen wir das es bis dahin ein Impfmittel gibt, denn wie heißt es so schön "Die Hoffnung stirbt zum Schluss"

Gruß
nosig


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Auch hier wird über Ouessantschafe gesprochen

Meine Tipps beziehen sich nur für Schafhalter bis 10 Tiere, ich bin Züchter und kein Hobbyhalter
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Grumpy Blaustrumf
Schaf


Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 85
Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 09:07 Titel:
Hallo Hornbläser,

na dann mal weiterhin alles Gute!!!
Spannend finde ich, daß Du das Tier ins Haus geholt hast ; wie schon mal geschrieben : Bei Dir wollt´ich Schaf sein!
_________________
LG
Grumpy
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Fritz
Jungschaf


Anmeldungsdatum: 18.06.2007
Beiträge: 32
Wohnort: Hunsrück

BeitragVerfasst am: 27.09.2007, 09:43 Titel:
Ob es nächstes Jahr schlimmer oder aber besser für unsere Schafe kommt, kann meiner Meinung nach niemand voraussagen, denn mit dem Klimawandel haben wir ja weiterhin mit ungewöhnlichen und vielleicht auch zunehmenden Witterungsverläufen zu rechnen. Es könnte extrem kalte Winterperioden oder auch nur einen milden Winter wie letztes Jahr geben. Das Frühjahr kann warm u. trocken, kalt u. trocken, kalt u. naß usw. werden. Wie das sich auf die Entwicklung der Insekten aber auch deren natürliche Feinde auswirkt, weiß man auch nicht.
Und eins glaube ich auch mit Sicherheit zu wissen: Den "hochspezialisierten" Fachleuten vom FLI, bei einem staatl. Institut angestellt, deren Machthaber nur die Interessen der Agrar-Großindustrie (Massentierhaltungen) sehen u. fördern, mißtraue ich weil sie nicht frei forschen u. dokumentieren können. Ihre Ergebnisse werden nie ungefiltert der Öffentlichkeit dargestellt werden können, da sie immer auch die Auswirkungen bzw. die Meinungsbildung auf die Agrar-Großindustrie mitzuberücksichtigen haben. D.h. eindeutige Forschungsergebnisse dürfen nicht so veröffentlicht werden, wenn sie auf Kosten der Agrarlobby gehen. So ist es z.Zt. auch bei der Vogelgrippe.
_________________
Es grüßt Fritz

10.12.2007 23:47
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