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Kastration
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dancer
Jungschaf
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Beitrag: #1
Kastration

Hallo,

wie ich schon geschrieben habe, würde ich mein Böckchen gerne abgeben.
Aber weil er ja eigentlich ein Netter ist, darf er notfalls auch bleiben, dann aber nur kastriert.

Die Kastra soll um Fasching rum stattfinden, da hab ich eine ganze Woche frei und kann nach ihm kucken.

Es ist ja sehr kalt, deshalb wird er in der Pferdebox kastriert und wird da danach, je nach dem wies ihm geht, auch ein bis zwei Tage bleiben.

So, nun die eigentliche Frage: Kann er dort alleine bleiben die kurze Zeit? Ich könnte ihm noch eine Aue mit dazu stellen, dann wären 2 in der Box und die beiden Skudden würden auf der Winterweide bleiben. Oder ist es geschickter, wenn er einfach seine Ruhe hat. Wenn alles gut geht, und er sich fix erhohlt, wird die Einzelhaft eh auf ein Minimum begrenzt.

Vielen Dank schon mal!

Schöne Grüße!

Anja.

04.02.2012 13:40
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GelaTom
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Beitrag: #2
RE: Kastration

Hallo Anja,

wenn Du unblutig kastrieren lässt brauchst Du ihn gar nicht extra stellen. Er läuft dann zwar ein wenig breitbeinig, aber das wird wieder. Kriegt ne kleine Betäubungsspritze vorher aber das wars dann auch schon.
So wie es sich liest, willst Du es aber anders durchführen lassen?

Gruß Tom


mit freundlichen Grüßen von Gela und Tom
04.02.2012 14:24
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dancer
Jungschaf
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Beitrag: #3
RE: Kastration

Hallo Tom,

naja, die Wahl habe ich nicht. Ich hab mit 2 TÄ gesprochen, von denen ich weiß, dass sie auch kleine Wiederkäuer betreuen, beide kastrieren nur blutig.
Und bei dem einen hatte ich schon ein bisschen Diskussion, ob er überhaupt kommt, weil er ist ein bisschen weiter weg und will keinem Kollegen ins Gebiet pfuschen. Verständlich irgendwie, aber für mich ein bisschen blöd, würds mir schon gern aussuchen, wer an meinem Schaf rumdoktert...

Oh, weißt du zufällig jemanden hier in der Gegend, der 4 Knirpse scheren würde?? Ist ja noch Zeit bis dahin... fiel mir nur grad so ein.

Grüße,
Anja.

04.02.2012 16:14
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TomTom
Altschaf
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Beitrag: #4
RE: Kastration

Hallo Anja,
wenn Du die Möglichkeit hast, dann fahr ihn doch hin zur Kastration zu dem Tierarzt Deiner Wahl. Die Kastration sollte mit Vollnarkose durchgeführt werden. Und dann nach ein paar Stunden wieder abholen, den Bock.
Habe ich schon mal so gemacht, das hat prima geklappt.

Viele Grüße,
TomTom.

04.02.2012 16:31
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dancer
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Beitrag: #5
RE: Kastration

Hallo TomTom,

ich hab keinen Hänger (von Hängerkupplung ganz zu schweigen), also müsst ich ihn in die Hundebox pressen... könnt notfalls schon gehen, bedeutet aber viel zusätzlichen Stress, finde ich. Da würde ich, glaube ich, eine Pferdebox ein paar Meter nebenan vorziehen...

Alles nicht so einfach... :-)

Grüße!
Anja.

04.02.2012 16:42
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GelaTom
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Beitrag: #6
RE: Kastration

Hallo Anja,
wegen Scherer etc. habe ich eine PN geschickt.

Also ich war damals mit der Zangenkastration vollauf zufrieden (der Bock wahrscheinlich nicht)

@TomTom: Wir haben uns damals für die Zangenkastration entschieden weil nach dem was wir in den Foren gefunden haben, immer angemerkt wurde, dass die Vollnarkose bei kleinen Wiederkäuern sehr große Risiken habe, besonders wegen der schwierigen Dosierung, und unser TA wollte das nicht machen.

Wäre mal interessant zu wissen, wer seine Ouessant-Kastraten wie hat kastrieren lassen, um ein "Verhältnis" blutig:unblutig rauszukriegen.

Gruß Tom


mit freundlichen Grüßen von Gela und Tom
04.02.2012 16:46
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TomTom
Altschaf
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Beitrag: #7
RE: Kastration

Hallo Tom,
in unserem Bestand wurden bislang dreimal tierärztliche Eingriffe unter Vollnarkose durchgeführt: die einzige Kastration, die wir haben durchführen lassen, blutig, und zwei mal Zähne abschleifen. Immer ohne Probleme. Der Vorteil einer Vollnarkose ist, dass der Stress für das Tier erheblich reduziert ist.

Ein Bekannter hat mit örtlicher Betäubung kastrieren lassen, danach wurde der vorher recht gelassene Bock scheu und mißtrauisch.

Viele Grüße,
TomTom.

04.02.2012 17:12
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margalie
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Beitrag: #8
RE: Kastration

Unser TA hat bei den ca. 10 Tage alten Bocklämmern Ringe um die Hoden gespannt. Ging ruckzuck ohne Narkose. Beide gingen einige Meter etwas seltsam, dann wieder normal. Die Ringe unterbinden die Blutversorgung und die Hoden fallen nach 2-3 Wochen ab.
Anja

05.02.2012 23:46
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Elisabeth
Jungschaf
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Beitrag: #9
RE: Kastration

Hallo zusammen,

Ende letztes Jahr haben wir unseren Bock unblutig kastrieren lassen. Also mit Teilnarkose und Zange. Wir waren vorher ziemlich unsicher, ob blutig nicht doch die bessere Alternative ist.
Unser TA meinte aber, dass er schon jahrelang (auch bei Rindern) keine blutigen Kastrationen mehr durchführt und "blutig" nicht mehr zeitgemäß ist.
Wie auch immer, unser Bock hat es jedenfalls gut überstanden.

Grüße
Elisabeth

06.02.2012 10:33
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Kelpuessant
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Beitrag: #10
RE: Kastration

Ich hatte schon von mehreren Leuten Anrufe, dass bei ihnen Bocklämmer unmittelbar nach oder in den nächsten Wochen nach der blutigen Kastration verstorben sind. Hab selbst auch ein Bocklamm abgegeben, das nach einer Decksaison dort bei den neuen Besitzern nach der blutigen Kastration apathisch blieb und nach wenigen Wochen verstorben ist. Kann sein, dass ich da ein falsches Bild habe, weil sich natürlich eher die Menschen melden, bei denen was schief geht. Kenne auch Fälle, bei denen Tiere auch bei unblutiger Kastration die leichte Narkose nicht verkraftet haben und gestorben sind. Ich denke eine Narkose bei Schafen setzt einen in dem Bereich erfahrenen Tierarzt voraus und ganz wichtig finde ich bei Zwergschafen die genaue Gewichtsermittlung durch Wiegen. Bei unblutiger Kastration ist natürlich immer das Risiko, dass es nicht 100% funktioniert.
Gummiring ist nach meiner Kenntnis laut aktuellem Tierschutzgesetz zur Kastration nicht mehr erlaubt oder hat sich da was geändert?


Viele Grüße

Kelpuessant
06.02.2012 20:09
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