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Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Druckversion

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Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Warrior - 27.02.2012 15:10

Hallo,

ich habe mich jetzt doch dazu entschieden, Ablammboxen zu bauen.

Hierzu werde ich aus gehobelten Fichtenbrettern Holzhorden abuen, bei denen ich den unteren halben Meter zusätzlich noch mit Estrichmatten bzw. Kaninchendraht abdicht will.

So kann dann auch kein Kopf mehr herausgestreckt werden und wenn ich die Horden mal zum Abtrennen des Federviehs nehmen will, passen sie auch.

Wie groß sollte eine einzelne Ablammbox sein?

Reicht für die wenigen Tage 1 m² an Fläche pro Muttertier?

Ich werde einige Elemente 2 m lang bauen, damit ich später variabel. Einige Trennelemente sollen dann 1m lang werden.

Dnn kommt noch eine eingehängte Heuraufe (mit Auffangbrett drunter z.B. auch für Kraftfutter) und ein eingehängter Wasserbehälter hinein.

Muss ich noch was beachten?


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Minischaf - 27.02.2012 17:33

guten tag!

also 1m2 pro muttertier erachte ich selbst für ouessantschafe als zu wenig!
hektische muttern,die womöglich zum ersten mal lammen könnten auf so engem raum gleich mal das junge zerdrücken.
ich würde auf alles fälle großzugiger bemessen!!
wozu möchtest du ablammboxen bauen?
in der herde ist für alle mit weniger streß verbunden und die lämmer werden auch gleich integriert.
wenn du angst wegen des bockes hast,würde ich vorher ihn extra sperren!!
ich habe auch eine extra bucht für notfälle,aber noch nie gebraucht!

lg bine


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - TomTom - 27.02.2012 20:08

Hallo Warrior,
mit den Ouessants hast Du Dich für eine der robustesten Landschafrassen entschieden, die in ihrer ursprünglichen Heimat in historischer Zeit das ganze Jahr über völlig ohne Ställe existierte.

Viele Deiner Überlegungen, wie zum Beispiel das Scheren der Auen vor der Geburt, das Kupieren der Schwänze oder das Aufstallen zur Lammung sind bei empfindlicheren Rassen eventuell sinnvoll, bei unserer Rasse jedoch nicht nötig. Sie wären in einigen Fällen sogar eine Belastung für für die Tiere.

Ouessants lassen sich in der Regel am besten im Juni scheren. Während der Phase der Geburten ist es auf jeden Fall viel zu früh

Bei Ouessants und anderen Kurzschwanzrassen werden die Schwänze grundsätzlich nicht kupiert.

Ein Aufstallen für die Geburt ist nicht nötig. Wenn man es trotzdem macht, muss man sich darüber klar sein, dass es illusorisch ist, den Zeitpunkt der Geburten genau berechnen zu können. Das bedeutet, das die Tiere unter Umständen monatelang aufgestallt sein müssen.

Ich würde die Mütter in der Herde bzw. Gruppe und im Rahmen der Offenstallhaltung auf der Weide lassen. Dann haben sie die Möglichkeit, den Platz der Lammung selbst zu wählen und sich nach Bedarf dazu abzusondern. Das entspricht ihrem natürlichen Verhalten. Ouessants sind robust genug, um unter freien Himmel zu lammen.

Ein künstliches Abtrennen von der Herde und einzeln stellen in einer Ablammbox bereits einen längeren Zeitraum vor der Geburt ist bei Ouessants keine gute Idee. Das führt zu Unruhe und wohlmöglich Panik bei dem Tier. So etwas ist bei tragenden Tieren erst recht ungünstig. Das heisst, ich würde auf eine Ablammbox für die Geburten verzichten.

Allerdings habe ich eine Mutter-Lamm Box eingerichtet. Nach der Geburt können Mutter und Lamm dort zusammen zwei oder drei Tage verbringen, um die Bindung zwischen beiden zu festigen. Allerdings ist selbst der Aufenthalt in einer Mutter-Lamm Box in den meisten Fällen sicher nicht nötig.
Unsere Mutter-Lamm Box ist 2,40m lang und 1,20m breit. Sie enthält eine Heuraufe, eine hochgehängte Wassertränke ( hochgehängt, damit das Lamm nicht reinfällt ) und einen verzinkten Minitrog für Grasspellets sowie einen Mineral-Leckstein. Die Mutter-Lamm Box kann bei Bedarf aufgebaut, das heisst, vom Rest des Stalles abgetrennt werden.


Hier ein Live Photo von der Mutter-Lamm Box.

Viele Grüße,
TomTom.


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Anton Hornbläser - 27.02.2012 21:56

Mahlzeit!

Lammbuchten erachte ich für großen Schwachsinn, für das Schaf ist es wichtig, daß es sich unter der Lammung gut und reichlich bewegen kann, weswegen ich meine Schafe auch die dicken in überschaubaren Gruppen < 10 ablammen lasse und sie dann mit den Lämmer in eine Gewöhnungsbucht setze, sie ist für die großen Schafe 1,50 mal 1,86. Je nach Anzahl der Lämmer und Mütterlichkeit der Schafe verweilen die Tiere bis zu 10 Tage in der Bucht - Problem Tiere auch länger. Schafe mit nur einem Lamm bleiben i.d.R. maximal einen Tag in der Bucht.

Es ist empfehlenswert die unteren 40 cm (bei Ouessantschafen dürften auch 25 reichen) als geschlossene Hürde zu bauen, dann sind die Lämmer auch optisch von den anderen Schafen getrennt und wecken in übereifriegen Schafen nicht die Mutterinstinkte...

Bei den Ouessantschafen habe ich vor zwei Jahren zuletzt eine Bucht gebraucht, weil ich ein Lamm, bei dem die Sehnen eines Hintlaufes zu lang waren, schienen mußte und es dadurch recht immobil war. Die Bucht war 1,5m im Quadrat, trotz der 2,25m² war das Schaf sehr unzufrieden mit der Situation.

Meiner Erfahrung nach tollerieren Ouessantschafe Enge nur dann, wenn sie für alle Herdenmitglieder gilt (z.B. beim Transport).

Ouessantachafe sind i.d.R. so gute Mütter, daß es keiner Gewöhnungsbuchten bedarf.

Gruß der Hornbläser


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Warrior - 27.02.2012 23:38

Danke für die Antworten. Bin ich schon wieder etwa schlauer!

Horden bauen werde ich auf jeden Fall, damit ich für den Fall der Fälle was habe und dann nicht erst noch notdürftig was bauen muss, falls etwas zum separieren der Tiere benötigt wird.

Zudem kann ich sie zum einsperren der Tiere nutzen, wenn ich die Hütenetze umstecke bzw. als Fanggatter am fahrbaren Unterstand.


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Hooki - 28.02.2012 09:57

TomTom schrieb:
... Ich würde die Mütter in der Herde bzw. Gruppe und im Rahmen der Offenstallhaltung auf der Weide lassen. Dann haben sie die Möglichkeit, den Platz der Lammung selbst zu wählen und sich nach Bedarf dazu abzusondern. Das entspricht ihrem natürlichen Verhalten. Ouessants sind robust genug, um unter freien Himmel zu lammen.... Allerdings habe ich eine Mutter-Lamm Box eingerichtet. Nach der Geburt können Mutter und Lamm dort zusammen zwei oder drei Tage verbringen, um die Bindung zwischen beiden zu festigen. Allerdings ist selbst der Aufenthalt in einer Mutter-Lamm Box in den meisten Fällen sicher nicht nötig....


Das Zitat sowie den gesamten Beitrag von TomTom könnte ich glatt unterschreiben. So sehe ich das auch. Lammung auf der Weide und ggf. anschließend in die Lammbox, falls erforderlich. Das habe ich bisher in einem Fall gemacht, weil das damals tierisch kalt und windig draußen war. Nach zwei Tagen sind die beiden dann wieder auf die Weide gekommen.


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - tipopaar - 10.09.2013 14:25

Hi!
Also wir hatten heuer das erste mal Nachwuchs bei den Quessants und haben nix abgetrennt.
Was wir uns allerdings überlegt haben einen oder 2 zusätzliche kleinere Unterstände etwas abseits anzubieten, damit sich die Auen bei Bedarf dorthin zurückziehen können.
Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht?

sG die Tipos


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - ouessantzucht - 10.09.2013 16:31

Hallo, Ablammboxen brauchts nicht! Ich habe festgestellt das die anderen Tiere, die werfende Aue fast alleine im Stall lassen und die anderen sich auf dem Hofplatz befinden, jedesmal wenn ich dann nachschaute war ein Lamm geboren. Sah so aus als hat die Gebärende das vorrecht auf den Stall. Die Ablammung geht ja auch sehr schnell vor sich ca. 20 Minuten und nach ca. 1 Stunde ist das Lamm abgeleckt und auf den Beinen.
Gruss Rainer


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Elisa - 11.09.2013 10:11

tipopaar schrieb:
Hi!
Also wir hatten heuer das erste mal Nachwuchs bei den Quessants und haben nix abgetrennt.
Was wir uns allerdings überlegt haben einen oder 2 zusätzliche kleinere Unterstände etwas abseits anzubieten, damit sich die Auen bei Bedarf dorthin zurückziehen können.
Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht?

sG die Tipos


Diese Idee finde ich optimal und auch natürlich.
So kann sich die betreffende Aue zurückziehen , wenn sie es für nötig hält oder aber in der Gruppe bleiben, wenn sie es für gut hält.

Denn jedes Tier ist da anders veranlagt, manche bleiben in der Gruppe und manche ziehen sich für eine Zeit zurück, jedoch mit der Möglichkeit jederzeit mit der Gruppe in Kontakt zu stehen.

Und vor allem ist es mit keinem Zwang verbunden, der jedem Tier Stress macht.

Grüßel Marion


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Warrior - 11.09.2013 10:15

Die Idee finde ich auch gut.

Hat jemand Erfhrungen mit den Steckfix-Horden?

Sind die für die Erstellung einer Ablammbox / Mutter-Lammbox geeignet oder sind die Zwischenräume für Ouessants zu groß?


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - zaches - 19.02.2014 09:52

Jetzt werdet Ihr wahrscheinlich lachen, aber eine Ablammbox gibt es bei uns nicht, allerdings eine Stelle auf der WEide, die ich immer wieder pflege. Denn sie ist der Kindergarten. DIe Lämmer machen dort sehr oft Pause und auch die Auen mit den ganz Keinen kommen dahin, um sich geschützt ausruhen zu können. Der Astkreis ist nach Süden hin offen. Das Foto zeigt ihn im letzten Vorfrühling, nach dem Obstbaumschnitt kommt jeweils neues geäst hinzu, nachdem die SChafe die Äste entrindet haben.



Wenn der Holunder Laub trägt, ist er nach oben dann als Dach geschlossen....

Windgeschützt können die Lämmer dort Wäme tanken, denn der Wind kommt hier bei schlechtwetterlagen von Westen, bei Kälteinbrüchen von Osten. Und iegentlich gibt es jeden Tag Wind. ISt eben der platte Niederrhein hier.

lg, zaches


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Elisa - 25.02.2014 23:30

Hallo zaches,

ne, da lach ich nicht Wink

sowas finde ich sehr gut. Es ist naturnah und ein gutes, einfaches geschütztes Plätzchen.

Grüßel Elisa


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Zappo - 03.03.2014 12:58

Wow, das ist wirklich eine super Idee! Ich werde bei mir auch sowas anlegen. So mach ich was tolles für die Schäfchen und brauche mit dem abgenagten Schnittholz nicht mehr mühsame Anfeuerbündel mehr zu machen...Tongue

Danke für diese Idee!

LG Zappo


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - dummsel - 17.03.2014 19:03

supertoll !!! Das hat mich zu Folgendem inspiriert:

Kann man nicht aus Weidenstecklingen eine Art " Unterstand" bauen? Die wachsen ja quasi überall an und man kann ihnen eine beliebige Form geben. Das Problem ist, dass das Ganze ca. eine halbe Stunde überleben würde, wenn man es nicht einzäunt.

Haben die Weiden irgendwann eine Größe bei der sie nicht gleich wieder aufgefressen werden oder ist die Idee sinnlos und von vornherein zum Scheitern verurteilt?


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Zappo - 18.03.2014 23:30

Hallo Dummsel

Na, bei Weide hätte ich so meine Bedenken, wenn die Schafe die ganze Rinde abknabbern würden. Darin ist Salicylsäure enthalten (ist in Aspirin u.ä. der Wirkstoff). Weiss nicht wie gesund das in grösseren Mengen für die Mähs wäre!
Ich habe bei mir auf der Weide einige Tannen stehen, welche ich vorher als "lebende Weihnachtsbäume" im Topf verwendet und später ausgepflanzt habe. Die Schafe fressen nur die unteren Triebe weg und oben kann die Tanne weiter wachsen und so zum willkommenen Wetter- und Sonnenschutz werden. Ist sie dann mal zu gross geworden, gibt's dann an Weihnachten wieder einen Tannenbaum draus (diesmal umgesägt).

LG Zappo


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - zaches - 24.03.2014 22:16

Ja, Weide wird Gnadenlos geschält! Die Schafe lieben sie. Also als lebendes Bauweirk wird das nix werden oder nur mit Massivem Schutz.
Linde mögen sie bei mir nich tund Esche auch n icht wirklich. Evtl wären das Alternativen. Besonders Eschen lassen sich zu Bauten verbinden.

Die Weidentipis sind auch recht pflegeintensiv - bei zu wenig Wässerung ist die Konkurenz häufig so groß, daß 2/3 aller Stecklinge vertrocknen.
Bei intensiver Wässerung hats edann aber ein nasses Tipi, was die Schafe nicht zu schätzen wissen....

Aber eine Totholz(h)ecke bringt auch schon viel. Für alle: Schafe, Igel, Krabbbeltiere etc. Ich finde, daß ja in Obstgärten und auch jetzt an Strassenrändern so viel Schnittgeäst anfällt, daß man damit ganze Herden einzäunen könnte....

lg, zaches


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Sisslinger - 06.05.2014 11:53

So eine Totholz(h)ecke werde ich mir auch anlegen! DAs ist echt eine tolle Idee! Kann mir bitte jemand bei einer vernünftigen Entscheidung helfen ob ich meine Aue mit Lamm lieber ein paar Tage im Stall lassen soll (bzw. evtl. noch einen kleinen Pirk abstecken rundrum) oder ob ich beide einfach so laufen lassen soll. Ich habe nur noch einen ganz lieben alten Kastraten, die eine Aue und nun ein Lämmchen mit dem ich absolut nicht mehr gerechnet hatte.
Danke schonmal für Tipps von Altschafen ;-)

LG Sisslinger


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Schafmeyer - 08.01.2015 14:57

Hallo,

falls es dieses Jahr Nachwuchs gibt, doch hier eine Frage: Wie sieht es mit Marder und Co. aus? Meine Schafe sind im Winter/Frühling nah am Haus, allerdings sind die Lämmer ja wirklich sehr klein.
Hat jemand von Euch (schlechte) Erfahrung mit "Jägern"?
Denn ansonsten würde ich auch erst mal nichts in Richtung Aufstallen unternehmen.


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Miss Maple - 09.01.2015 20:40

Hallo Manuela!

Die beiden sehen ja toll aus.. meine Kleinen haben sich echt schön entwickelt... und Anouks Beinchen *schwärm*

Ich hatte bisher noch nie Probleme mit Raubtieren und Lämmern. Allerdings waren die Schafe bisher auch immer nah am Haus. Auf der neuen Wiese sind sie eher nah am Wald. Da frag ich mich auch, ob das evtl. gefährlich werden könnte. Ich denke ein E-Zaun mit ordentlich wumms drauf bewirkt schon einiges....

Liebe Grüße, Marion


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - zaches - 10.01.2015 14:22

Wir haben hier Eulen, Bussarde, Habicht, Marder, Iltis, Fuchs und Dachse rumschnöfen, aber bisher waren alle Lämmer gut geschützt unter den Bäumen unserer Streubobstwiese..... Keine Verluste zu beklagen seit 2008, da haben wir mit den Ouessants und ihren Kleinen Lämmern angefangen....





RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Schafmeyer - 13.01.2015 15:49

Hallo Miss MapleSmile und Zaches,

ja, die Beiden haben sich richtig gut gemacht!

Was für ein schönes Foto, Zaches!

Eure Beiträge beruhigen mich schon!
Bisher hat immerhin ein Junghahn von uns, der abends gelegentlich den Weg zum Stall nicht findet, auch die Nächte überlebt ! ( Bei seinem Gezeter aber mehr als Glück!).

Bis dann
Manuela


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Mähschäfle - 14.01.2015 20:13

Schafmeyer schrieb:
Hallo,

falls es dieses Jahr Nachwuchs gibt, doch hier eine Frage: Wie sieht es mit Marder und Co. aus? Meine Schafe sind im Winter/Frühling nah am Haus, allerdings sind die Lämmer ja wirklich sehr klein.
Hat jemand von Euch (schlechte) Erfahrung mit "Jägern"?
Denn ansonsten würde ich auch erst mal nichts in Richtung Aufstallen unternehmen.


Grüß Dich,

also mein Bock hat heute Nacht einen Mader getötet.... Die kleinen Schäfchen sind wirklich nicht zu unterschätzen :-)....
Ouessants haben in der Regel sehr gute Muttereigenschaften und passen sehr gut auf ihre Jungen auf. Was aber nicht heißt, dass generell nichts passieren kann. Schon manch listiger Fuchs oder Habbicht hat sich schon ein Lämmchen geschnappt aber dies ist nicht die Regel. Wir hatten bisher immer Glück obwohl ein Fuchs in der Nachbarscheune lebt.... Der hat mir nur mal die Hühner geholt:-(
Das erste Lämmchen welches bei mir geboren wurde habe ich Anfangs mit ihrer Mutter Nachts wegesperrt.... Nach drei Tagen ist es mir vergangen.... Die sind so flink;-).... ein wirklich kleines Lämmchen von letztem Jahr habe ich eine Woche lang mit ihrer Mutter separiert weil die sehr wackelig war... bei ihr hatte ich einfach ein schlechtes Bauchgefühl... Aber sonst lasse ich die Tiere in der Herde, denn kein Räuber legt sich gleich mit mehreren Ouessant-Mamis an...

Grüßle schickts Mähschäfle


RE: Ablammbox, Größe und Beschaffenheit ? - Schafmeyer - 16.01.2015 15:08

Hallo Big Grin

Erst dachte ich, ich hätte mich verlesen, aber....OKAY... da hast Du wirklich wehrhafte Schäfchen!!

Da es sich ja um eine robuste Rasse handelt, halte ich mich eher mal zurück demnächst. Wie Du schreibst, das Bauchgefühl ist da wohl entscheidend.

Viele Grüße
Manu