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Schafe und Giftpflanzen im Garten - Druckversion

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Schafe und Giftpflanzen im Garten - EliEli - 08.09.2011 17:56

Hallo,

seit ich vor einiger Zeit einige Ouessant-Schafe gesehen habe und mich prommt in die Rasse verliebte Rolleyes überlege ich, ob die Haltungsbedingungen bei mir überhaupt geeignet sind.

Ich habe einen ziemlichen Wildgarten mit vielen verschiedenen Pflanzen, teilweise Wald. Einige Teile, so überlegte ich mir, sind grasbestanden und müssen gemäht werden. Hier könnten unterschiedlich große Gehege für die Ouessants eingerichtet werden, evtl. könnten sie sogar noch beim Nachbarn aushelfen Wink. Ein Winterquartier wäre auch vorhanden: Ein Unterstand von ca 6 qm mit kleinen Auslauf (der Boden müsste aber noch präpariert, evtl. teilweise gepflastert werden, da ich hier Moorboden habe).

So, und jetzt das Problem: Es ist ein Wildgarten mit vielen verschiedenen Pflanzen und wenn ich mir die Giftpflanzenliste hier im Forum so ansehe, dann finde ich ziemlich viele in meinem Garten wieder Sad . Ich kann nicht garantieren, dass die Schafe nicht daran kommen können.
Frage: Nehmen die Tiere diese gefährlichen Pflanzen auch zu sich, wenn sie gut gefüttert werden oder verbietet sich die Haltung dann von selbst?

Gruß Eli


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Zauberblatt - 08.09.2011 18:35

Hallo Eli,

ja, das mit den Giftpflanzen ist so eine Sache! Als ich mit meinen Schafen angefangen habe, habe ich auch bemerkt, wieviele Planzen überhaupt giftig sind! z. B. Wir haben zwei super große Eicheln auf der einen Weide stehen! Ich habe mir da keine Gedanken zu gemacht und dann im Herbst, als die ganzen Eicheln auf dem Boden lagen hat meine eine Aue diese Eicheln gefressen als würd es nichts anderes geben! Das ging natürlich nicht lange gut und ich mußte den Tierarzt kommen lassen weil sich das Tier so merkwürdig benahm (stand in der Ecke mit gesenktem Kopf und war sehr teilnahmslos). Der hat mich dann aufgeklärt, dass zu viele Eicheln nicht gut für Schafe sind! Dann kam der Winter mit einem heftigen Sturm und aus einem Nachbargarten sind ganz wenig Kirschlorbeerblätter auf die Weide geflogen. Kein Schaf hat die angerührt nur die eine Aue konnte mal wieder nicht wiederstehen und hat vielleicht ein halbes Blatt (wenn überhaupt) davon gefressen. Die ist mir fast daran gestorben! Zum Glück kam der Tierarzt sofort als ich ihm das erzählt habe und wir haben sie tatsächlich retten können.
Ich denke manche Schafe werden die giftigen Pflanzen fressen und vielleicht andere nicht. Aber das Risiko würd ich nicht eingehen. Besser die giftigen Pflanzen vernichten. Bei manchen Pflanzen ist es ja auch so, dass sie das Tier ganz langsam vergiften und man es erst gar nicht merkt (Jakobskraut z. B.). Ich versuch immer die giftigen Pflanzen zu vernichten bevor die Schafe die finden und vielleicht fressen.

liegen Gruß Sandra


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Isabo70 - 09.09.2011 05:18

Ich habe bei mir auch alles rausgerupt und gefällt, was irgendwie giftig war, von dem ich wußte.

Habe ne 10 m Eibe gefällt und einen 3 m Rododendron auf 1 m gekappt und dann umzäunt mit Hasendraht. Efeu habe ich komplett rausgerupt. Eichen wurden die untern Äste abgesägt und demächst gefällt.

Buchsbäume habe ich noch stehn, da gehen sie aber nicht dran... mal sehen, wenn sie es irgendwann tun dann kommen die auch weg.

Man muß schon einige Opfer bringen für die Schafe aber sie sind es wert.


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - EliEli - 09.09.2011 14:08

Oh, oh, das klingt gar nicht gut. Sad Och menno, ich hätte die doch soooo gerne.
Ich seh mir die Giftpflanzenliste noch mal an und mach damit einen Rundgang.

Traurigen Gruß Elis

ps: Warum müssen die auf sooo vieles nur so empfindlich sein ....


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Vogtländer - 09.09.2011 16:01

Hallo
bleiben sie ruhig
weide erfahrene schafe wissen sehr wohl was bekömmlich und was nicht- nur hungrige oder gegatterte schafe die wenig auswahl an frischen futter haben werden meist betroffen- in der landschaftpflege kamm mann -weder rausrupfen noch fällen- da geht das auch so, selbst beim bestossen der JKK- Flächen.
Eicheln waren über Jahrhunderte meist das einzige und erfolgreichste Mastfutter bzw Winterfutter für Schafe und Schweine, und sind es noch -die dosis machts-. Wer im Umgang mit dem Besten was Mutternatur zu bieten hat, nicht umgehen kann noch will, darf es getrost bleiben lassen.
Du wirst erstaund sein was alles "giftig" ist-fast jedes blümchen und jeder strauch kann dies für sich nachweisen,was bleibt ist dann nicht mehr viel.
gruss vogtländer
gruss vogtländer


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - dummsel - 11.09.2011 19:54

Bei mir wächst auch so alles mögliche auf/neben der Wiese, von dem Nachbarn rankt sogar Efeu über die Mauer. Da hatte ich Anfangs große Bedenken. Ein erfahrener Schäfer sagte mir, die Tiere seien nicht blöd und wüssten schon sehr gut, was sie fressen können/dürfen und was nicht.

Ich sollte mir keine Sorgen machen, das wird gut gehen. Letztendlich habe ich alles so gelassen und bin nicht mit einem Giftpflanzenbestimmungsbuch über die Weise gerobbt: Die Schafe haben sich nicht vergiftet, rühren den Efeu nicht an. Gleiches gilt für die Lämmer.

Kann sein, dass bei mir nichts Giftiges wächst oder dass ich bisher Glück gehabt (mittlerweile 3 Jahre) habe, aber es erscheint mir logisch, dass die Tiere wissen, was genießbar ist und sich nicht reihenweise selbst vergiften.

Und es gilt immer: Die Dosis macht das Gift! , d.h. es kommt natürlich auch darauf an, wieviel wovon gefressen wird.


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Vogtländer - 13.09.2011 15:26

Hallo Dumsel
so lang die schafe im futter wählen dürfen werden sie sich kaum vergiften, im winter werden sie auch den efeu fressen als abwechslung-dies tun meine auch-
ich habe auch schon efeu verfüttert, weil davon viel angefallen ist(hausrekonstruktion),ging gut.
gruss vogtländer


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Grumpy Blaustrumf - 14.09.2011 15:58

Mir ging es auch so, daß ich mir große Sorgen gemacht habe.... Und prompt das erste was geschah, war das das Böckchen sich an heruntergefallenem Obst überfraß, da er das von seiner alten Weide nicht kannte. Im Jahr darauf war er schlauer und wußte wieviele er verträgt und dann doch noch ein bischen Raufutter dazu frißt.
Ich habe hier auch Kirschlorbeer und Rhodrodendron, aber wie auch mir ein Schaferfahrener sagte: "Die wissen schon was gut für sie ist, wenn sie die Wahl haben."


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Vogtländer - 14.09.2011 16:26

Hallo
alle sorten obst-sind leichtverdauliche kohlenhydrate- bei einem zuviel kommt es ua zur übersäuerung des pansen- und damit zu einer stoffwechselstörung,diese kann tödlich verlaufen.
Bei allen futter für wiederkäuer gilt in kleinen dosen beginnen- ration erhöhen-und gut.
gruss vogtländer


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - cdharzheim - 14.09.2011 19:58

Hallo EliEli,
habe mir früher mal diese Internetseite rausgesucht.

http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Schafe/schafe.html

Hoffe ich konnte helfen?!?

Gruß Dietmar


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - EliEli - 15.09.2011 18:31

Hi,

Dietmar, danke für die Liste. Daraus habe ich folgende Pflanzen im Garten:

Aronstab, Riesenbärenklau, Eibe, Herbstzeitlose, Lebensbaum, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Sauerampfer, Sauerklee, Schwertlielie und Wurmfarn, zusätzlich aus der allgemeinen Liste noch folgende: Anemonen, Bärlauch, Berberitze, Bilsenkraut, Bingelkraut, Buchsbaum, Efeu, Eiche, Faulbaum, Fingerhut, Geißblatt, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuß, Holunder, Krokus, Lampionblume, Lerchensporn, Liguster, Märzenbecher, Narzisse, Rosskastanie, Schöllkraut, Ilex, Traubenholunder, Wachholder und Zwergmispel. Alle diese sollen giftig sein.

Meint ihr, dass die Wollknäuel alle diese Pflanzen stehen lassen? Sad
Ich glaube ich lasse es wirklich sein. Aber vielen Dank für eure mitfühlende Hilfe.

Gruß Eli


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Zauberblatt - 16.09.2011 08:02

Hui, da hast Du aber sehr genau Deinen Garten durchsucht! Ich glaub, so ganau darf man das wirklich nicht sehen. Es wachsen überall Pflanzen, die Giftstoffe enthalten. Du könntest z.B. die sehr giftigen wegmachen.

Was mich ein wenig besorgt, Du hast Riesenbärenklau in Deinem Garten? Da solltest Du auf jeden Fall etwas machen. Der ist nämlich auch sau gefährlich für Menschen!

Sandra


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Vogtländer - 16.09.2011 21:34

Hallo
möchtest du deine schafe auf einer Wiese/Weide halten oder in einem botanischen Garten?
es darf auch ausgezäunt bzw abgesperrt werden, viele deiner Pflanzen sind nicht über die gesamte jahreszeit verfüg bzw verfütterbar,
botanikus hat recht- nur leider hat meine herde keinen zugriff auf diese sehr wertvollen infos-
stell deine schafe auf eine wiese; die ist genau gesehen giftig genug !
man braucht sich nur die einzelnen wiesenblumen und begleitpflanzen ansehen usw.
Riesenbärenklau wurde um die Jahrhundertwende als ertragreiches Viehfutter und extravagande Zierpflanze für Parks aus dem Kaukasus in Mitteleuropa eingeführt.
eiche,liguster,buchsbaum ,hollunder usw werden gern gefressen, schafe mit bärlauch im Magen haben einen besonders guten schlachtkörper usw.
stell deine schafe auf eine wiese,wenn dies nicht machbar ist freu dich an deinem artenreichen garten- lerchensporn, aronstab fingerhut
schöllkraut auf engstem raum (garten) da waren leut mit wissen am werk in der natur kommt so was sehr selten vor.
viel erfolg bei deiner entscheidung
gruss vogtländer


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - EliEli - 21.09.2011 13:36

Vogtländer schrieb:
freu dich an deinem artenreichen garten- lerchensporn, aronstab fingerhut
schöllkraut auf engstem raum (garten) da waren leut mit wissen am werk in der natur kommt so was sehr selten vor.


Da hast du völlig recht, aber du scheinst ja auch ein "leut mit wissen" zu sein. Big Grin Ich erfreu mich jeden Tag an dem Garten. Im Frühling ist er eine Pracht. Die Pflanzen sind eine Hinterlassenschaft meines Großvaters, der war u.a. Botaniker.

Wegen der geplanten Schafe werde ich jetzt ersteinmal nachdenken und wohl auch mit meinem Nachbarn reden (vielleicht hat der Interesse daran sein Gras los zu werden Rolleyes ).

Danke nochmal an dieser Stelle für eure Tipps! Wie auch immer ich mich entscheide: Den Wollknäueln bleibe ich verbunden. Smile

Gruß Eli


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Lischen - 18.06.2018 15:48

Hallo,
ich ich habe zum Thema Giftpflazen auch noch ein paar Fragen, die mir Botanikus nicht beantwortet hat und die daher unbedenklich sein sollten. Ich wollte eure Meinung dazu allerdings noch wissen.
Wir haben eine Hecke aus Fliedern. Ist Flieder oder die Rinde in größeren Mengen ein Problem?
Die Hecke selbst kann ich auch gut abzäunen, wenn es sinnvoll wäre.
Ansonsten haben wir dort auch noch Rosenbüsche. Davon möchte ich einige abtrennen, aber mich interessiert trotzden ob sie ein grundsätzliches Problem sind.
Und das Thema mit dem Efeu wurde hier schon viel diskutiert. Ich werde die Rosen unter denen der Efeu wächst ja sowieso abtrennen, aber ich frage mich trotzdem ob ich darauf besonders achten muss. Hier ist es bisher ja eher keine Probeme gegeben zu haben. Oder gibt es dazu neue Infos?

Schöne Grüße Lischen


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Samira - 22.06.2018 10:00

Hallo Lischen,

meine fressen gerne von den Fliederblättern, wenn sie drankommen. Größere Mengen würde ich aber nicht geben.
Rosenbüsche werden geliebt mit Blatt, Blüte, Rinde, also abtrennen oder einzäunen, sonst sind sie für dieses Jahr weg. Efeu wird auch genascht, gab noch keine Probleme. Holunder habe ich abetrennt, soll nicht gut sein für die Schafe, aber vielleicht kann jemand anderes noch dazu seine Erfahrung schreiben.

Liebe Grüße
Samira


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Lischen - 25.06.2018 21:50

Hej,
vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich werde zunächst alles aussperren im Garten. Sie sollen eig. auch auf die Obstbaumwiesen und nicht im Garten stehen. Das ist für die Eingewöhnung und den Winter gedacht.Big Grin
Schöne Grüße


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - Lichterflug - 20.07.2018 16:02

EliEli schrieb:
Hi,

Dietmar, danke für die Liste. Daraus habe ich folgende Pflanzen im Garten:

Aronstab, Riesenbärenklau, Eibe, Herbstzeitlose, Lebensbaum, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Sauerampfer, Sauerklee, Schwertlielie und Wurmfarn, zusätzlich aus der allgemeinen Liste noch folgende: Anemonen, Bärlauch, Berberitze, Bilsenkraut, Bingelkraut, Buchsbaum, Efeu, Eiche, Faulbaum, Fingerhut, Geißblatt, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuß, Holunder, Krokus, Lampionblume, Lerchensporn, Liguster, Märzenbecher, Narzisse, Rosskastanie, Schöllkraut, Ilex, Traubenholunder, Wachholder und Zwergmispel. Alle diese sollen giftig sein.

Meint ihr, dass die Wollknäuel alle diese Pflanzen stehen lassen? Sad
Ich glaube ich lasse es wirklich sein. Aber vielen Dank für eure mitfühlende Hilfe.

Gruß Eli


Ich würde das was dir lieb und teuer ist einzäunen, ggf. ein paar extrem giftige Pflanzen wegmachen. Oder die Schafe gar nicht in den Garten lassen.
Was bei Böckchen ebenso schädlich für die Pflanzen ist als das anknabbern, ist das rummackern mit den Hörnern. Meine Leihböcke hauen hier wirklich alles zu klump. Bei so tollen Pflanzen wie du sie hast, würde ich da definitiv die Pflanzen vor den Schafen schützen - statt die Schafe vor den Pflanzen.

Was die Giftigkeit angeht, da hatte ich Anfangs auch sehr große Sorgen. Ich habe ein paar sehr giftige Pflanzen entfernt. Flieder eingezäunt, kleine Robinien gefällt und einen Pfaffenstrauch entfernt.
Leider haben die Schafe doch auch mal hier und da einen Robinientrieb probiert, sich Blätter vom Flieder geholt und das ein oder andere giftige Wiesenkraut genascht. Und trotzdem geht es ihnen sehr gut. Ich glaube selbst bei Pflanzen die als tödlich verschrien sind, wie die Robinie, macht die Menge das Gift.

Mein Fazit ist mittlerweile: Am geeignetsten ist natürlich eine schöne Wiese mit Wildkräutern, ggf. eine Streuobstwiese oder eine Wiese mit ein paar ungiftigen Bäumen und Tannen. Aber man sollte sich nicht verrückt machen. Wenn man anfängt Kräuter zu analysieren, finden wir vermutlich auf nahezu jeder Weide etwas Giftiges.


RE: Schafe und Giftpflanzen im Garten - N Schoof - 19.09.2019 16:35

Hallo EliEli,

don't panic! Es gibt definitiv Giftpflanzen. Auf meiner Weide gibt es davon reichlich, noch nie ist ein Schaf gestorben. Eine Eibe, wie oben empfohlen, zu fällen, kann nicht die Lösung sein. Eiben sind nach Artenschutzrecht geschützt und dürfen nicht gefällt werden (so es denn ein Naturgrundstück ist). Eiben sind hoch toxisch, ein Schaf schält sie aber nicht. Stehende Bäume sind also eher unbedenklich (weil nur wenig bis keine Nadeln in Reichweite). Ich hatte keine Probleme mit Eiben und Schafen. Auch mit Kirschlorbeer-Blättern hatte ich nie Probleme und schon gar nicht ist mir ein Ouessant wegen eines halben Blattes gestorben (im Gegenteil wird da auch mal ein ganzer Ast verdrückt). Ebenso habe ich 8 sehr große Eichen und selbst bei einer Sprengmast hat kein Schaf irgendwelche Reaktionen gezeigt. Das ist auch nicht die Erfahrung der Berufsschäferei. Auch gibt es bei mir zig Streuobst-Bäume. Hab ich mir Sorgen gemacht, als ich damals wie Du in solchen Foren nach Antworten gesucht habe, ob das zu viel Obst ist. Auch hier gab es dann nie Probleme. Die Schafe haben ab und an Dünnpfiff, das wars. Einmal hatte ich ein Schaf, das hatte eine Pansenacidose. Die hat es von einem Nachbarn geschenkt bekommen, der ihm immer irgendein Brot gegeben hat (ich habs nicht mitbekommen). Du musst Dir über Giftpflanzen nur bedingt Gedanken machen. Wenn es sich um ein Naturgrundstück mit wenig gepflanzen "Gartenarten" (z.B. Rhododendron, zu dem kann ich nichts sagen) handelt, wird das kein großes Problem sein.

Wenn ich "Moorboden" höre, muss ich allerdings an Moderhinke denken und ich fände es als Naturschützer äußerst bedauerlich, wenn man wegen einem "ich will aber" einen Moorboden pflastert. Moorböden sind äußerst wertvolle Kohlenstoffspeicher. Das wäre meine Hauptkritik.


Lieben Gruß